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Am Samstagmorgen um 5:30 Uhr trafen sich 19 motivierte Schüler der 7. Klassen und noch motiviertere Lehrer, um eine Skifahrt ins österreichische Alpbachtal zu starten. Nach einer extrem ruhigen Fahrt- den Handys sei Dank- erreichten wir gegen 19:00 Uhr im Dunkeln und bei Schneefall die schöne Jugendpension Riedhof in Breitenbach. Gemütliche Zimmer im alpinen Flair, ein gut ausgestatteter Hobbykeller und überaus nette Herbergseltern, die uns mit leckerem Essen versorgten, rundeten den ersten guten Eindruck ab.
Dabei musste nach jedem Essen auch von den Schülern der Tisch abgeputzt werden - liebe Eltern, darauf kann man jetzt aufbauen, denn einige Schüler haben durchaus dazugelernt!


Erster Skitag

Um 8:00 ging es mit dem Bus zur Skiausleihe. Dort hieß es erst einmal: warten, warten, warten. Die Schüler nahmen es gelassen und überbrückten die Zeit mit einer laaaangen Schneeballschlacht.
An der Bushaltestelle fiel dann einem Schüler -zum Glück vor Eintreffen des Skibusses- auf, dass die Skier noch beim Skiverleih standen. Namen werden an dieser Stelle nicht genannt 😉.
Danach wurde dann von hochmotivierten Schülern die Reither Kogel gestürmt.
Die Skigewöhnung meisterten fast alle Schüler mit Bravour, nachdem auch die letzten ihre eigenen Skier am Fuße hatten. Das Bremsen und Kurvenfahren stand auch bereits am ersten Tag auf dem Programm. Nach anfänglichen Schwierigkeiten (der Fangzaun lässt grüßen, Einstockfahren, ...) konnten alle mindestens den Übungshügel bezwingen. Ein erfolgreicher erster Tag 👍🏻!


Zweiter Skitag

Heute erkundeten wir das Skigebiet Alpbach und stellten dabei fest, dass Schnee nicht nur weich sein kann, die Bremsen einfach nicht funktionieren wollten, Abgrenzungen einfach nicht zur Seite springen und Lifte einen nicht immer nach oben befördern. Wir könnten die Liste unbegrenzt fortsetzen. Gesichert ist: die Nerven der Lehrer wurden stark strapaziert. Sonnenschein und klare Sicht konnten die Gemüter allerdings wieder beruhigen.
Zweiter Versuch- einige Stunden später: ein dringender Ortswechsel war angesagt und gute Laune, fröhliche Gesichter, Spaß am Fahren - Erfolgserlebnisse pur-folgten auf dem Fuße.
Nach einer leckeren Stärkung beim Abendessen folgte das bei Schülern sehr beliebte Aufräumen der Zimmer (bitter nötig!). Auch hier zeigten sich diese von ihrer besten Seite - auch darauf lässt sich weiterhin aufbauen, liebe Eltern!
Ein Tischtennisturnier am Abend (der Gewinner wird an dieser Stelle nicht genannt) rundete den Tag erfolgreich ab!


Dritter Skitag

Nach einem leckeren Frühstück brachen wir erschöpft zu dem uns bekannten Skigebiet Reitherkogel auf, um den dritten Skitag ruhiger zu gestalten. Fahrtechnische Schulungen wurden intensiv durchgeführt und führten letztlich dazu, dass an diesem Tag sogar schwierigere Anhöhen z.T. sogar bis hin zur roten Piste bezwungen werden konnten. Am Ende dieses Skitages waren alle richtig zufrieden mit ihrer Leistung. Leider mussten wir dann über eine halbe Stunde in der Kälte auf unseren Bus warten- zum Glück gibt es heiße Duschen.
Im Anschluss an an das wieder typische österreichische Abendessen folgte das Mörderspiel. Ohne dass man sich versah, hatten einige Mörder direkt zugeschlagen. Alle waren gespannt auf weitere Taten...


Vierter Skitag

Das heutige Ziel war das Skigebiet ‚Gmahkopf‘. Die Gondeln brachten uns in 1850m Höhe und bei strahlendem Sonnenschein bewunderten wir die schöne Aussicht. Bis zur Mittagspause trainierten alle auf einem idealen Hang. Danach fuhren wir gemeinsam über einen uns unbekannten Ziehweg und landeten an einem Sessellift, der so manche Überraschungen brachte. Eines ist klar: Sicherheitsbügel sollten zum Aussteigen hochgeklappt werden! Wenn man gewisse Regeln nicht beachtet, passiert folgendes: Skistöcke knicken auch im Lift unter hohen Belastungen!
Nach der Ankunft an der Jugendpension machten wir eine Schneeballschlacht- das hat richtig Spaß gemacht! Zitat einer Schülerin: „Das ist ja anstrengender als Skifahren“. Als Abendbrot- Highlight gab es dann Kaiserschmarrn. Der Tradition folgend wurde abends die Skitaufe zelebriert. Dabei wurden die Schüler mit Eiswasser besprenkelt, ein Skiname verliehen und ihnen wurde eine selbst gebraute Kräutermischung, über einen Ski fließend, eingeflößt. Mmmmmh ... oder auch nicht!


Fünfter Skitag

Am heutigen Tag konnten die Schüler ihre erlernten Techniken auf vielen neuen Pisten anwenden und somit weit über 20 Pistenkilometer absolvieren. Dabei probierten einige Schüler auch Sprünge im Funpark oder Maßen ihre Geschwindigkeit beim Speedcheck. Besonders stolz konnten sie auch über das Absolvieren der roten Piste sein. Alles in allem lässt sich festhalten, dass alle stolz waren, ihre eigenen Leistungen erheblich verbessert zu haben.
Die Lehrer waren ebenso stolz und vor allem froh, dass bis auf eine gerissene Hose, eine verletzte Zunge, Druckstellen, leichte Schmerzen im Knie keine größeren Verletzungen zu beanstanden waren.

Zusammenzufassen ist, dass sowohl die Schüler als auch die Lehrer total begeistert waren und diese in guter Erinnerung behalten werden. Trotz aller Anstrengungen hätten alle am liebsten noch eine Woche angehängt- so viel Spaß hat uns allen das Skifahren, aber auch das zwischenmenschliche Miteinander gemacht!

 

0_Der_Speiseraum
00_Die_Jugendpension
000_Jugendpension_Riedhof
1_Spontane_Schneeballschlacht
2_Skigewöhnung_auf_der_Piste
3_Anfängerskigebiet_am_Reither_Kogel
4_Bezwinger_der_roten_Piste
5_Ausblick_auf_der_Spitze_des_Berges
6_Stresstest_für_das_Material
7_Erkundungstrupp_des_Gmahkopfes
8_Schneeballschlacht_vor_der_Jugendpension
10_Die_ersten_Ermüdungserscheinungnen
11_Warten_auf_den_Bus
12_Warten_auf_den_Bus
13_Gemeinsame_Mitbewohner
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