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Gründe für eine Beurlaubung- Voraussetzungen:

Begründete, dringende Ausnahmefälle;

nicht für Jahresurlaub der Erziehungsberechtigten während der Schulzeit, z.B. wegen Betriebsferien. Bei Teilnahme an kirchlichen Veranstaltungen kann schriftliche Bestätigung der Religions-oder Weltanschauungsgemeinschaft verlangt werden.

Ganze oder teilweise Nachholung des versäumten Unterrichts kann auferlegt werden.

 

Antrag stellen die Erziehungsberechtigten, rechtzeitig, schriftlich, mit genauer Begründung.

 

Entscheidung trifft:

Der Klassenlehrer/ die Klassenlehrerin bei Beurlaubungen für die Teilnahme an kirchlichen Veranstaltungen oder Gedenktagen oder bei  stundenweiser Beurlaubung.

Die Schulleitung bei ganzen Tagen oder mehreren Tagen.

 

Beurlaubungsgründe:

-          Heilkuren oder Erholungsaufenthalte, soweit sie vom Gesundheitsamt, Arzt, Krankenkasse u.ä. veranlasst oder befürwortet sind;

-          Teilnahme an „Politischen Tagen“ der Landeszentrale für politische Bildung (erst ab Klasse 10, zweitägig);

-          aktive Teilnahme an sportlichen Wettkämpen und Lehrgängen, in Trainingszentren, soweit die Teilnahme von dem jeweiligen Verband befürwortet wird;

-          Teilnahme an vom Kultusministerium genehmigten wissenschaftlichen oder künstlerischen Wettbewerben;

-          aktive Teilnahme an überregionalen Veranstaltungen von Sport-, Musik- und Gesangsvereinen, anerkannten Jugendverbänden und sozialen Diensten, soweit die Teilnahme vom jeweiligem Verband befürwortet wird;

-          Teilnahme an Veranstaltungen der Arbeitskreise der Schüler (Schülermit-

  1. im Rahmen von Schulveranstaltungen sowie Sitzungen des Landesschulbeirats und des Landesschülerbeirats;

-          Wichtige persönliche Gründe, wie z.B. Eheschließung der Geschwister, Hochzeits-jubiläen der Eltern, Todesfall in der Familie, Wohnungswechsel, schwere Erkrank-

ung von Familienmitgliedern in der Wohngemeinschaft bei Vorlage einer ärztlichen Bescheinigung, dass die Anwesenheit des Schülers zur vorläufigen Sicherung der Pflege notwendig ist.

Hinweise:

  • Beurlaubungen vor und nach den Ferien sind grundsätzlich nicht möglich.

Im Kommentar zu § 58 NSchG heißt es: „Vor und nach den Ferien darf eine Beurlaubung nur ausnahmsweise in den Fällen erteilt werden, in denen die Versagung eine persönliche Härte bedeuten würde."

  • Ob eine persönliche Härte vorliegt, kann nur für den jeweiligen Einzelfall entschieden werden.

Kein Beurlaubungsgrund ist z.B. der Wunsch, außerhalb der Ferien die günstigeren Tarife der Urlaubsveranstalter nutzen zu können. Für den wichtigen Grund müssen

Nachweise vorgelegt werden.

  • Liegt keine genehmigte Beurlaubung vor, besteht Schulpflicht.

 

(01.08.2018)

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